Häh? Was war das denn? Eine Zeitreise zu wundersamen Gegenständen aus der Hanni & Nanni Nostalgiebox

19.01.2021

Im November erschienen die ersten 12 Hörspielfolgen von „Hanni & Nanni“ als Sonderedition in der Nostalgiebox – und damit geht es rasant zurück in die 1970er Jahre und zu den Dingen, die wir fast schon vergessen hatten. Selbst in Nostalgie schwelgen oder mit den Kids entdecken, was damals up to date war: Bereit für die Zeitreise?

Ein Navi benötigen Sie für den Trip in die Vergangenheit nicht. Sie landen punktgenau bei den Zwillingen und ihren Internatsfreundinnen, die bei ihren Ausflügen natürlich noch eine Landkarte benutzten. Und am Ziel wartet dann nicht nur ein Picknick mit Törtchen und Brötchen, sondern auch Beatmusik vom Kassettenrekorder. Kassetten waren ja ideal für unterwegs, auch wenn das Band sich manchmal verhedderte. Im Internat Lindenhof haben Hanni und Nanni in den 70ern natürlich zusätzlich auch einen Plattenspieler und müssen, anders als in Enid Blytons Büchern, kein Grammophon mehr aufziehen.

Ein Foto „knipsen“, wie Mademoiselle Fürchterlich, die Französischlehrerin, vorschlägt? Ja, damals machten Auslöser an analogen Fotoapparaten noch dieses Knipsgeräusch. Der Film wurde dann zum Entwickeln ins Fotolabor getragen und bis die Abzüge fertig waren, saß man bangend da und hoffte, dass die Bilder was geworden waren. Sie erinnern sich? Auch an die erstaunlichen Kommunikationsmethoden? Bei Hanni und Nanni gab es da zunächst den Brief, handgeschrieben mit Federhalter oder Drehbleistift – das war der mit der Mine, die man austauschen konnte, die aber gleichzeitig auch gern herausfiel. Eine Schreibmaschine gab es natürlich auch in Lindenhof. Für besonders dringende Angelegenheiten standen Telefonzelle oder gar Telegramm zur Verfügung. Der Vorteil der Telefonzelle: niemand hört mit. Der Nachteil: ohne genug Kleingeld ging's nicht und wenn man Pech hatte, war das Telefonbuch in der Zelle zerfleddert. Allerdings konnte die Auskunft angerufen werden, genügend Kleingeld, bei Hanni und Nanni noch D-Mark und Pfennig, vorausgesetzt. Das Telegramm war ja fast so schnell wie eine E-mail, hatte aber das Potenzial, Unruhe zu stiften – nur in ganz wichtigen Fällen eingesetzt, wusste man nie, was dahinter steckt. Auch bei Hanni und Nanni gibt es natürlich eine große Überraschung per Telegramm.

Reisen Sie mit „Hanni & Nanni“ in die Prä-Smartphone-Ära und erleben Sie die alten Zeiten noch einmal neu mit den Kindern oder einfach so – es gibt einiges zum (Wieder-)Entdecken!

Und wo lassen sich diese verschollenen Dinge bei „Hanni & Nanni“ wiederfinden?
• Landkarte und Kassettenrekorder kommen in Folge 11 anlässlich Hanni und Nannis Geburtagspicknick im Grünen zum Einsatz
• Schallplatten werden in Folge 1 und 2 gehört, in Folge 2 gleich viermal dieselbe hintereinander, was bei Jenny nicht gut ankommt
• Ein Foto zu „knipsen“ schlägt „Mademoiselle Fürchterlich“ in Folge 5 in einem seltenen Anflug von Selbsthumor vor
• In Folge 1 schreiben Hanni und Nanni einen Brief an die Eltern, Inhalt unbekannt, aber womöglich nicht von Begeisterung über Lindenhof geprägt
• In Folge 2 wird ein Federhalter im Schlafsaal vergessen
• Mit den Besitzverhältnissen eines – ausgerechnet silbernen – Drehbleistifts nimmt Lindenhof-Neuzugang Claudine es in Folge 4 nicht ganz so genau
• Auf der Schreibmaschine tippt Hanni in Folge 7 als süße Rache eine Gespenstergeschichte
• In Folge 10 bekommt Marianne einen Wutanfall mit Konsequenzen, die nächste Telefonzelle bringt die Rettung
• Positive Aufregung verursacht in Folge 8 ein Telegramm von Mariannes Vater, vorher hatten Hanni und Nanni einen überzeugenden Brief an ihn verfasst
• D-Mark und Pfennig verschwinden in Folge 1 auf wundersame Weise aus den Portemonnaies und Taschen der Mädchen

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